#038 PODCAST-INTERVIEW GESTÄRKT AUS KRISEN MIT UPSTALSBOOM

Unser Verhalten im Alltag ist das Sichtbarwerden unserer Haltung. Und die können wir aktiv beeinflussen. Gerade bei Krisen erhält unsere Haltung eine bedeutende Rolle, da sie darüber entscheidet, ob wir an einer Krise wachsen oder zerbrechen.

Im ersten Teil unseres Gesprächs, also in der letzten Folge, habe ich mit Bodo Janssen sehr ausführlich über die Kultur und Mitarbeiterführung bei Upstalsboom gesprochen, die laut Harvard Business Manager zu den beeindruckendsten in der Deutschen Management-Geschichte zählen.

Im zweiten Teil, also in dieser Folge, wird es sehr persönlich. Bodo Janssen gibt Einblicke in seinen erfolgreichen Umgang mit Krisen und welche Haltung im Leben zu mehr Wohlbefinden und Gelassenheit führen kann.
Denn als Entführungsopfer, Sohn eines verstorbenen Vaters beim Flugzeugabsturz und ungeliebter Chef bei der Upstalsboom-Kette kennt Bodo Janssen ganz gut Krisen, weiß sie aber auch zu nutzen.

Du erfährst in dieser Folge:

  • Wie wir gestärkt aus Krisen gehen können?
  • Wie ich mit meiner Haltung positiv mein Verhalten beeinflussen kann?
  • Wie wir Wertschätzung gegenüber anderen leben können?
  • Wieso Führung eine Frage der Haltung ist?
  • Warum erst bedingungsloses Vertrauen wahre Identität schafft?
  • Wieso nicht Termine, sondern Pausen den Tag strukturieren sollten?
  • Wie es gelingt, sein eigenes Ego zurückzustellen?
  • Wie Wertschöpfung durch Wertschätzung gelingen kann?
  • Wieso die Stille mehr ist als nur Meditation?
  • Wieso wir uns selbst schaden, wenn wir alles verzwecken, also etwas machen, um zu…?
  • Wie wir es schaffen, Kontrolle abzugeben?
  • Warum Stille, Wandel bedeutet?
  • Wie Unternehmenskultur und Mitarbeiterführung von Morgen aussieht?

Im Gespräch wirst du immer wieder den beruflichen Kontext raushören, allerdings kann ich dir versprechen, dass die nächsten 45 Minuten dir wertvolle Impulse geben, um im Leben eine andere Haltung einzunehmen und damit unser eigenes Verhalten positiv zu verändern. Sei gespannt und ganz viel Spaß mit dieser Folge.

Show-notes:

#037 PODCAST-INTERVIEW GESUNDES ARBEITEN BEI UPSTALSBOOM

Auch bekannt unter „Die Stille Revolution“ zählt der Kulturwandel bei Upstalsboom nach Harvard Business Manager zu den beeindruckendsten Wandel der deutschen Management-Geschichte, der auch mit unzähligen Preisen ausgezeichnet worden ist. Denn statt Mitarbeiter:innen als Mittel zum Zweck, also Unternehmenserfolg, zu betrachten, versteht sich das Unternehmen als Mittel zum Zweck für den Menschen, d.h. Menschen zu stärken und Rahmenbedingungen zu schaffen, um das volle Potential entfalten zu können.

Grund genug also, sich in unserem besonderen Format „Gesundes Arbeiten“ mit dem Unternehmen und diesem einzigartigen Wandel näher zu beschäftigen. Denn einen wesentlichen Anteil unseres Alltags verbringen wir mit unserer Arbeit, so dass auch Gesundheit und das Wohlergehen im beruflichen Kontext eine große Rolle spielen sollte.

Zu Gast ist heute Upstalsboom-Geschäftsführer Bodo Janssen. Nach dem Tod seines Vaters bei einem Flugzeugabsturz übernahm Bodo 2006 die Funktion des Geschäftsführers im Unternehmen, das mit über 600 Mitarbeiter:innen zu den führenden Anbietern von Hotels und Ferienanlagen an der Nord- und Ostsee zählt. Eine spätere vernichtende Mitarbeiterbefragung 2010 veranlasste Bodo Janssen dazu, ins Kloster zu gehen und einen Paradigmenwechsel bei Upstalsboom einzuleiten mit dem Ziel, eine authentische Unternehmenskultur zu entwickeln, in der jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin im Unternehmen das leben kann, was ihm bzw. ihr als Mensch wichtig ist.

In diesem ersten Teil unseres 90-minütigen Gesprächs erhältst du detaillierte Einblicke in die Unternehmenskultur und Mitarbeiter-Führung bei Upstalsboom, die für viele Wirtschaftsunternehmen als ein Art Leuchtturm dienen. Konkret erfährst du:

– Warum eine Führungskraft, die etwas verändern möchte, gut damit beraten ist, zunächst und ausschließlich bei sich selbst anzufangen?
– Welche Gründe Mitarbeiter:innen brauchen, um Verantwortung zu übernehmen?
– Wie konkret eine werteorientierte Unternehmensphilosophie im Unternehmensalltag umgesetzt wird
– Warum es wichtig ist, Mitarbeiter:innen das Leitbild des Unternehmens aktiv mitgestalten zu lassen?
– Wie du wirkliches Vertrauen von Mitarbeiter:innen und Kolleg:innen erhältst?
– Wieso junge Menschen mehr Vertrauen von Führungskräften brauchen und wie es im Alltag konkret umgesetzt werden kann?
– Welche Rahmenbedingungen Upstalsboom schafft, um Mitarbeiter:innen zu stärken und ihr volles Potential zu entfalten?
– Wie erfolgreich digitale Meetings mit klösterlichen Gesprächskulturen bei Upstalsboom kombiniert werden?
– Wie Verbundenheit und Zugehörigkeit von Mitarbeiter:innen im Unternehmen entstehen können?
– Und wie die Kultur in der Krise, um es mit Bodos Worten zu sagen, den Arsch des Unternehmens gerettet hat?

Upstalsboom ist ein Paradebeispiel in der Wirtschaft, wenn Unternehmen sich um Menschen kümmern und ihn ins Zentrum des unternehmerischen Handelns stellen, die wirtschaftlichen Ergebnisse und Erfolge um sich selbst kümmern.

Show-notes:

Vodafone: Be kind to yourself

Vodafone meets detoxRebels: Knapp 16.000 Mitarbeiter:innen erhalten bundesweit Impulse für einen gesunden Lifestyle.
Im Rahmen unseres Programms #BeKindToYourself werden die Mitarbeiter:innen dazu eingeladen, Zeit für sich zu nehmen, sich etwas Gutes zu tun, liebevoller mit sich umzugehen und ihr Wohlbefinden zu steigern.

Unser Programm ist Teil einer übergeordneten Kampagne von Vodafone: #FutureReady. Hier gestaltet das Unternehmen die Zusammenarbeit neu und überlasst u.a. den Mitarbeiter:innen zunehmend mehr Eigenverantwortung, über ihren Arbeitsort zu entscheiden.

Was mich an diesem Projekt besonders reizt und glücklich macht? Selten erlebe ich eine solche Leidenschaft und Rückendeckung auf aller obersten Vorstandsebene. Aber genau das braucht es, um so ein Programm erfolgreich bei den Mitarbeiter:innen zu platzieren.

#028 PODCAST-INTERVIEW MIT SEBASTIAN HARRER VON ING

Neben dem Input verschiedener Experten schaue ich mir in unserem besonderen Format „Gesundes Arbeiten“ unterschiedliche Unternehmen genauer an: Wie wird hier das Thema gesunder Lifestyle verstanden und in der Praxis gelebt? Denn einen wesentlichen Anteil unseres Alltags verbringen wir mit unserer Arbeit, so dass auch Gesundheit im beruflichen Kontext eine große Rolle spielen sollte.

Nach Vodafone und dem Startup 7Mind werfen wir heute einen Blick auf die erste agile Bank Deutschlands, die ING. Mit knapp 9,5 Millionen Kunden ist die ING die drittgrößte Privatkundenbank Deutschlands und wurde bereits zum 14. Mal als beliebteste Bank Deutschlands ausgezeichnet. In der Kundenbetreuung und Kundenzufriedenheit macht also die ING vieles richtig. Doch wie sieht es bei den eigenen Mitarbeitern aus? Welchen Stellenwert haben die Gesundheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter für das Unternehmen?

Dazu habe ich mit Dr. Sebastian Harrer gesprochen. Seit 2018 ist er Director Human Resource bei der ING Deutschland mit Sitz in Frankfurt und ist damit für über 5.000 Mitarbeiter bundesweit verantwortlich.

In dieser Folge erfährst du, warum bei der ING die Mitarbeiter eine so hohe Eigenverantwortung haben, was hinter der People-Strategy „empowering people“ genau steckt und wieso das eigene Statement „bring your whole self to work“ nicht nur ein Diversity-Thema ist. Sebastian Harrer erklärt mir, was hinter dem einzigartigen Gesundheitsbudget der Mitarbeiter steckt, was das Ziel von Stärkenprofilen der Mitarbeiter ist und welchen Zusammenhang es zwischen einer gesunden Unternehmenskultur und dem agilen Arbeiten gibt. Hier konnten wir es natürlich nicht lassen auch kurz auf das Thema NewWork einzugehen.

Für mich war es ein super spannendes Gespräch, bei dem ich immer mehr mich für das Unternehmen begeistern konnte. Die kleinen Störgeräusche zum Beginn des Gesprächs haben wir im Laufe des Gesprächs beseitigt. Erhalte jetzt spannende Einblicke in die Unternehmenskultur und erfahre mehr über das gesunde Arbeiten bei der ING Deutschland. Viel Spaß mit dieser Folge.

Show-notes:

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Jonas Höhn
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