#044 PODCAST DIGITAL DETOX – HEY SIRI: MACH MAL EINE PAUSE!

Das Smartphone und andere digitale Geräte bestimmen unser Leben. Nicht nur in der Freizeit, sondern auch im beruflichen Kontext benutzen wir digitale Geräte immer öfters.

Kein Wunder also, dass laut einer Nielsen Studie aus Amerika wir mittlerweile durchschnittlich 12 Stunden pro Tag mit digitalen Geräten unsere Zeit verbringen.

Das hat mich persönlich sehr nachdenklich gemacht. Wieso ist unser Medienkonsum so hoch? Ist das wirklich noch gesund? Welche Folgen kann ein zu starker Medienkonsum auf unsere Gesundheit und unser Verhalten haben?

Ausnahmsweise handelt es sich bei dieser Folge nicht um ein Gespräch mit einem Experten oder Expertin.

Denn ich persönlich werde in dieser Folge sprechen, da ich aufgrund meines früheren sehr starken Medienkonsums mich intensiv mit diesem Thema auseinander gesetzt habe und dir gerne meine Erkenntnisse aus Gesprächen mit Experten und Expertinnen und wissenschaftlichen Studien teilen möchte.

Zu Beginn der Folge spreche ich darüber, wieso wir eigentlich dazu verleitet sind, fast in jeder Sekunde oder Minute auf einen digitalen Bildschirm zu schauen und warum es oft schon einer Sucht gleicht, auch wenn wir es nicht wahr haben wollen.

Nachdem wir uns anschließend die negativen Folgen auf unsere Gesundheit anschauen, erhältst du abschließend noch Tipps und Impulse, wie du die digitale Welt sinnvoll in den täglichen Lifestyle integrieren kannst. Denn klar ist: Ohne Bildschirme geht es ja auch nicht.

Show-notes:

#043 PODCAST-INTERVIEW MIT HIGH PERFORMANCE EXPERTE RAFAEL FRENK

Wir alle haben 24 Stunden Zeit am Tag. Die einen können die Stunden effektiv und effizient nutzen und holen das Maximum aus dem Alltag heraus. Die anderen klagen darüber nicht genug Zeit für Job, Freizeit, Sport, Familie, Freunde und für sich selbst zu haben. Das kann ich zu 100 Prozent verstehen, denn manchmal ist es echt herausfordernd, alles unter einen Hut zu bekommen.

Was aber helfen kann, ist ein gesundes und erfolgreiches Zeitmanagement. Den Kalender richtig zu organisieren, sich Freiräume zu schaffen, um ein zufriedenes Leben zu führen und seine Batterie wieder aufzuladen.

Zu Gast ist heute Rafael Frenk. Als High-Performance-Coach und Gründer von Primal State beschäftigt er sich seit Jahren intensiv mit dem Thema Zeitmanagement und Produktivität, die uns nicht ausbrennt, sondern uns stärkt und Energie gibt, damit die wichtigsten Bereiche unseres Lebens vorkommen. Mit seinem Startup wurde das Team laut Business Punk sogar zum wahrscheinlich produktivsten Büro Deutschlands ausgezeichnet.

Du erfährst in dieser Podcastfolge:

  • Wie ein gesundes und erfolgreiches Zeitmanagement gelingt?
  • Wertvolle Tipps, deinen Kalender zu strukturieren, um alle Lebensbereiche zu berücksichtigen.
  • Warum Planung alles ist und trotzdem Raum für Spontanität lässt?
  • Konkrete Produktivitätsmethoden, wie die Tick-Tock-Methode.
  • Inspirierende Denkanstöße, deinen Tag nach deinen Bedürfnissen zu gestalten.
  • Warum To-Do-Listen einen ins Burnout treiben können und was eine Alternative ist?
  • Wie du dich besser fokussieren und konzentrieren kannst ohne Ablenkungen?
  • Warum gerade im Home-Office ein Feierabendritual wichtig ist?
  • Wie du abends noch mehr Energie für deine Familie, Freunde und Freizeit hast?
  • Und warum wir uns selbst mehr feiern sollten?

In dieser Podcastfolge geht es nicht darum, in unserem Alltag alles zu optimieren, um mehr zu schaffen, sondern vielmehr um Denkanstöße, die Woche und unseren Tag anders zu planen und zu strukturieren, damit wir voller Energie sind. Ich bin mir sicher, dass einige Methoden für dich dabei sind.

Show-notes:

 

#042 PODCAST-INTERVIEW MIT VAAY GRÜNDER FINN HÄNSEL

Hanfextrakte wie CBD und THC sind in aller Munde. Während CBD-Produkte frei verkäuflich sind, können Cannabis-Produkte mit hohem THC-Gehalt nur gegen Rezept verschrieben werden. Hanf soll grundsätzlich ein Art Wundermittel für viele Gesundheitsprobleme aller Art sein: Es soll bei Stress, Schlafproblemen, Muskelkater, Hautproblemen, Schmerzen und sogar bei Krebs helfen.

Daher ist es nicht überraschend, dass das Cannabis-Startup Sanity Group mit der Marke Vaay bereits mehr als 60 Millionen Euro Investemt eingesammelt hat. Investiert sind u.a. Klaas Heufer Umlauf, Stefanie Giesinger, Mario Götze und Snoop Dog.

Grund genug also sich mit diesem Thema intensiver zu beschäftigen.

Zu Gast sind heute Finn Hänsel und Iris Hardewig. Während Finn Gründer des Unternehmens Sanity Group mit der Marke Vaay ist und das Ziel verfolgt, eines der führenden Cannabisunternehmen in Europa zu werden, ist Iris ausgebildete Biologin und Phytotherapeutin und verantwortet die Produktentwicklung bei Vaay.

Du erfährst in dieser Folge:

  • Was der Unterschied zwischen dem frei verkäuflichen CBD und des rezeptpflichtigen Medizin-Hanfs ist?
  • Welche gesundheitsfördernde Wirkung CBD haben kann?
  • Warum in der Sportszene CBD schon sehr verbreitet ist und 80 Prozent der NBA-Spieler bereits CBD-Produkte konsumieren?
  • Wie CBD eingenommen werden kann?
  • Welche möglichen Nebenwirkungen CBD verursachen kann?
  • Warum CBD z.B. mit Meditation und Yoga super kombiniert werden kann?
  • Einblicke in den Herstellungsprozess vom Medizin- und Industriehanf und welche Herausforderungen dabei auftreten?
  • Wieso YouTuber Fynn Kliemann für die Marke Vaay Hanf anbaut?
  • Wie die Zukunft rund um Cannabis-Produkte aussieht und wie es bereits in anderen Ländern aussieht?
  • Und viele weitere spannende Insights rund um Hanf und CBD.

Für mich persönlich bin ich in eine komplett neue Welt rund um Hanf eingetaucht. Daher hoffe ich, dass du dich auch auf das Thema einlassen kannst und wünsche dir viel Spaß bei dieser Folge.

Show-notes:

#041 PODCAST-INTERVIEW MIT PSYCHOLOGE RENÉ TRÄDER

Ja, in unserem Leben ist nicht immer alles gut, alles schön und alles klappt. Nein auch negative Ereignisse und Aspekte sind Teil unseres Lebens. Es gibt große Schicksalsschläge und Krisen, aber auch ganz kleine stressige Situationen in unserem täglichen Alltag. Einige kommen mit diesen Ereignissen besser klar, andere wiederum nicht. Den Unterschied macht unsere psychische Stärke und die können wir lernen bzw. trainieren.

Zu Gast ist heute René Träder. Als studierter Psychologe und Journalist ist René einerseits Host und Stimme der bekannten 7Mind- und DAK-Podcasts, in denen es um Achtsamkeit und Resilienz geht, und andererseits ist René als Autor, Coach und Trainer tätig, um Menschen zu unterstützen, mit Stress, Krisen und Schicksalsschlägen gesünder umzugehen.

In dieser Podcastfolge erfährst du konkret:

  • Die 3 Quellen der Resilienzfähigkeit.
  • Was der apple a day für unsere Psyche ist?
  • Wie wir lernen mit bzw. trotz Belastungen ein gutes Leben zu haben?
  • Die 8 Bausteine für eine gute Resilienz.
  • Wie du standfester im Leben sein kannst, wenn eine Krise kommt?
  • Warum Optimismus im Alltag gut ist, aber eine toxische Positivität sehr gefährlich sein kann?
  • Mehr über die tolle Fragen-Methodik „Will ich das?“.
  • Wie du mehr in die Selbstverantwortung gehen kannst?
  • Warum es wichtig ist, negative Emotionen und Gefühle endlich zu akzeptieren?
  • Warum wir sogar für negative Emotionen dankbar sein sollten?
  • Warum es wichtig ist, seine Defizite zu akzeptieren, um sich zu verändern?
  • Warum es nicht sinnvoll ist, sich das Leben schön zu reden?
  • Und Wie wir die Tools an kleinen stressigen Situationen für die großen Krisen trainieren können?

Zum Abschluss unseres Gesprächs habe ich mit René noch über den Unternehmenskontext gesprochen:

  • Wie Führungskräfte Teams resilient führen können?
  • Welche Tools es für ein gutes und aufmerksames digitales Miteinander gibt?
  • Und warum das Arbeiten von zu Hause für uns einen komplett neuen Job mit neuen Anforderungen bedeutet?

Ja, oft beschäftigen wir uns mit Resilienz und geeigneten Tools, wenn der Stress, die Schicksalsschläge und Krisen da sind. Warum aber es auch sinnvoll sein könnte, diese präventiv zu trainieren und zu lernen, erfährst du genau jetzt im Gespräch mit René Träder. Ich wünsche dir viel Spaß mit dieser Folge.

Show-notes:

 

#040 PODCAST-INTERVIEW MIT LEMONAID GRÜNDER PAUL BETHKE

Amtlich unterzuckert. Das war die Botschaft der Politik Anfang des Jahres: Die Limonade Lemonaid enthält zu wenig Zucker und sollte die Verbraucher:innen vor zu wenig Zucker warnen, während gleichzeitig Ernährungsministerin Frau Klöckner aber kommuniziert, dass die Lebensmittelindustrie sich selbst dazu verpflichtet, bis 2025 Salz, Fett und Zucker zu reduzieren. Ein totaler Irrsinn, oder?

Grund genug also sich mit diesem Thema intensiver zu beschäftigen.

Zu Gast ist heute Paul Bethke. Mit zwei Freunden gründete er 2009 das Sozialunternehmen Lemonaid. Denn vorrangig war das Ziel, Entwicklungshilfe zu verbessern und zu unterstützen. Der Getränkeverkauf nur Mittel zum Zweck. Neben der Bio-Limonade Lemonaid vertreibt das Unternehmen auch noch einen Bio-Eistee mit dem Namen Charitea.

In der ersten Hälfte des Gesprächs haben wir ausführlich über die Zucker-Affäre und den Zuckerkonsum in Deutschland gesprochen. Du erfährst:

  • Alle Hintergründe dieser irrsinnigen Zucker-Affäre.
  • Wie der aktuelle Stand in der Politik zu diesem Thema ist?
  • Warum Zucker für die Lebensmittelindustrie so ein beliebter Rohstoff ist?
  • Warum Paul eher eine Zuckersteuer bevorzugt als freiwillige Verzichtsregularien?
  • Welchen Einfluss Lobbyverbände auf die Politik nehmen?
  • Wie wir den Zuckerkonsum in Deutschland reduzieren können?
  • Und Wieso NutriScore eine tolle Idee ist, aber in der Umsetzung mangelhaft ist?

Ab Minute 35 spreche ich mit Paul in der zweiten Hälfte unseres Gesprächs ausführlicher über Social Business.

Du erfährst:

  • Was es bedeutet, wenn das unternehmerische Ziel ist, gemeinnützig aktiv zu sein, anstatt Profite zu erwirtschaften?
  • Einblicke in konkrete soziale Projekte von Lemonaid.
  • Warum es mehr Unternehmen braucht, die sich als Mittel zum Zweck sehen?
  • Ob Wirtschaftlichkeit und Gemeinnützigkeit gleichzeitig funktionieren?
  • Warum es gefährlich werden kann, wenn das Verwenden von Begriffen wie Nachhaltigkeit, Social Business, Fairtrade nicht an Regularien gebunden sind?
  • Und was sich Paul zukünftig von Konsument:innen und der Politik wünscht?

Persönlich habe ich wahnsinnig viel aus dem Gespräch mit Paul mitgenommen. Daher wünsche ich dir jetzt viel Spaß mit dieser Folge.

Show-notes:

#039 PODCAST-INTERVIEW MIT UPSTALSBOOM HR-LEITER BERND GAUKLER

Genau mit dieser Motivation hat unser heutiger Gast in der Vergangenheit viele Transformationsprozesse bei Unternehmen begleitet, u.a. den, der vom Harvard Business Manager als einer der beeindruckstenden Wandel der deutschen Management-Geschichte betitelt worden ist: Die Upstalsboom-Story.

Grund genug sich also mit Bernd Gaukler intensiver zu unterhalten, um der Frage nachzugehen, wie ein Wandel der Unternehmenskultur in der Praxis gelingen kann und auf welche Faktoren es wirklich ankommt, wenn der Mensch und dessen Wohlergehen ins Zentrum des unternehmerischen Handelns rücken sollen.

Als ehemaliger HR Manager vom Atlantic Hotel in Hamburg, als ehemaliger Leiter Human Potential bei Upstalsboom und als aktueller Geschäftsführer der Erlebnis Eurostand GmbH & Co.KG ist Bernd Gaukler mit verschiedenen Unternehmenskulturen und Change-Prozessen vertraut.

Daher erfährst du in dieser Folge:

  • Das Erfolgsgeheimnis der Upstalsboom-Story aus einer externer Perspektive!
  • Aufzählungs-TextBernds berührendsten Moment im Rahmen der Upstalsboom-Story!
  • Warum eine Sie-Kultur hinderlich für Wertschätzung ist?
  • Den einen Satz, den Mitarbeiter:innen zu selten im Alltag hören!
  • Wie Mitarbeiter:innen beim Change-Prozess mitgenommen werden können?
  • Welche Faktoren eine gesunde und erfolgreiche Unternehmenskultur ausmachen?
  • Die Bedeutung der Authentizität des Unternehmers bzw. CEOs für einen Wandel?
  • Welche Verantwortung Führungskräfte beim Wandel im Unternehmen erhalten?
  • Die positiven Folgen, wenn Mitarbeiter:innen bei Unternehmensentscheidungen einbezogen werden am Beispiel einer Löwenrunde im Unternehmen Eurostrand?
  • Warum Ehrlichkeit zu selten im Unternehmen gelebt wird, aber entscheidend für eine gesunde Unternehmenskultur ist?
  • Warum eine offene Diskussionskultur von Vorteil sein kann?
  • Was passiert, wenn Mitarbeiter:innen für ihre Stärken und nicht für ihren Job eingesetzt werden?
  • Warum Angst hinderlich für Unternehmenserfolg sein kann?
  • Wieso die Frage „Warum ich so bin, wie ich bin?“ von Simon Sinek für Bernd Gaukler einen maßgeblichen Einfluss hatte?
  • Und wie mit Entlassungen und Fluktuation bei Change-Prozessen positiv umgegangen werden kann?

Wenn du dich für Unternehmenskulturen interessierst und wie ein Wandel in der Praxis gestaltet werden kann, dann ist die Folge genau das Richtige für dich. Übrigens auch, wenn du von der Upstalsboom-Story begeistert bist, da Bernd Gaukler mal einen anderen Blick auf die Story wirft.

Show-notes:

#038 PODCAST-INTERVIEW GESTÄRKT AUS KRISEN MIT UPSTALSBOOM

Unser Verhalten im Alltag ist das Sichtbarwerden unserer Haltung. Und die können wir aktiv beeinflussen. Gerade bei Krisen erhält unsere Haltung eine bedeutende Rolle, da sie darüber entscheidet, ob wir an einer Krise wachsen oder zerbrechen.

Im ersten Teil unseres Gesprächs, also in der letzten Folge, habe ich mit Bodo Janssen sehr ausführlich über die Kultur und Mitarbeiterführung bei Upstalsboom gesprochen, die laut Harvard Business Manager zu den beeindruckendsten in der Deutschen Management-Geschichte zählen.

Im zweiten Teil, also in dieser Folge, wird es sehr persönlich. Bodo Janssen gibt Einblicke in seinen erfolgreichen Umgang mit Krisen und welche Haltung im Leben zu mehr Wohlbefinden und Gelassenheit führen kann.
Denn als Entführungsopfer, Sohn eines verstorbenen Vaters beim Flugzeugabsturz und ungeliebter Chef bei der Upstalsboom-Kette kennt Bodo Janssen ganz gut Krisen, weiß sie aber auch zu nutzen.

Du erfährst in dieser Folge:

  • Wie wir gestärkt aus Krisen gehen können?
  • Wie ich mit meiner Haltung positiv mein Verhalten beeinflussen kann?
  • Wie wir Wertschätzung gegenüber anderen leben können?
  • Wieso Führung eine Frage der Haltung ist?
  • Warum erst bedingungsloses Vertrauen wahre Identität schafft?
  • Wieso nicht Termine, sondern Pausen den Tag strukturieren sollten?
  • Wie es gelingt, sein eigenes Ego zurückzustellen?
  • Wie Wertschöpfung durch Wertschätzung gelingen kann?
  • Wieso die Stille mehr ist als nur Meditation?
  • Wieso wir uns selbst schaden, wenn wir alles verzwecken, also etwas machen, um zu…?
  • Wie wir es schaffen, Kontrolle abzugeben?
  • Warum Stille, Wandel bedeutet?
  • Wie Unternehmenskultur und Mitarbeiterführung von Morgen aussieht?

Im Gespräch wirst du immer wieder den beruflichen Kontext raushören, allerdings kann ich dir versprechen, dass die nächsten 45 Minuten dir wertvolle Impulse geben, um im Leben eine andere Haltung einzunehmen und damit unser eigenes Verhalten positiv zu verändern. Sei gespannt und ganz viel Spaß mit dieser Folge.

Show-notes:

#037 PODCAST-INTERVIEW GESUNDES ARBEITEN BEI UPSTALSBOOM

Auch bekannt unter „Die Stille Revolution“ zählt der Kulturwandel bei Upstalsboom nach Harvard Business Manager zu den beeindruckendsten Wandel der deutschen Management-Geschichte, der auch mit unzähligen Preisen ausgezeichnet worden ist. Denn statt Mitarbeiter:innen als Mittel zum Zweck, also Unternehmenserfolg, zu betrachten, versteht sich das Unternehmen als Mittel zum Zweck für den Menschen, d.h. Menschen zu stärken und Rahmenbedingungen zu schaffen, um das volle Potential entfalten zu können.

Grund genug also, sich in unserem besonderen Format „Gesundes Arbeiten“ mit dem Unternehmen und diesem einzigartigen Wandel näher zu beschäftigen. Denn einen wesentlichen Anteil unseres Alltags verbringen wir mit unserer Arbeit, so dass auch Gesundheit und das Wohlergehen im beruflichen Kontext eine große Rolle spielen sollte.

Zu Gast ist heute Upstalsboom-Geschäftsführer Bodo Janssen. Nach dem Tod seines Vaters bei einem Flugzeugabsturz übernahm Bodo 2006 die Funktion des Geschäftsführers im Unternehmen, das mit über 600 Mitarbeiter:innen zu den führenden Anbietern von Hotels und Ferienanlagen an der Nord- und Ostsee zählt. Eine spätere vernichtende Mitarbeiterbefragung 2010 veranlasste Bodo Janssen dazu, ins Kloster zu gehen und einen Paradigmenwechsel bei Upstalsboom einzuleiten mit dem Ziel, eine authentische Unternehmenskultur zu entwickeln, in der jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin im Unternehmen das leben kann, was ihm bzw. ihr als Mensch wichtig ist.

In diesem ersten Teil unseres 90-minütigen Gesprächs erhältst du detaillierte Einblicke in die Unternehmenskultur und Mitarbeiter-Führung bei Upstalsboom, die für viele Wirtschaftsunternehmen als ein Art Leuchtturm dienen. Konkret erfährst du:

– Warum eine Führungskraft, die etwas verändern möchte, gut damit beraten ist, zunächst und ausschließlich bei sich selbst anzufangen?
– Welche Gründe Mitarbeiter:innen brauchen, um Verantwortung zu übernehmen?
– Wie konkret eine werteorientierte Unternehmensphilosophie im Unternehmensalltag umgesetzt wird
– Warum es wichtig ist, Mitarbeiter:innen das Leitbild des Unternehmens aktiv mitgestalten zu lassen?
– Wie du wirkliches Vertrauen von Mitarbeiter:innen und Kolleg:innen erhältst?
– Wieso junge Menschen mehr Vertrauen von Führungskräften brauchen und wie es im Alltag konkret umgesetzt werden kann?
– Welche Rahmenbedingungen Upstalsboom schafft, um Mitarbeiter:innen zu stärken und ihr volles Potential zu entfalten?
– Wie erfolgreich digitale Meetings mit klösterlichen Gesprächskulturen bei Upstalsboom kombiniert werden?
– Wie Verbundenheit und Zugehörigkeit von Mitarbeiter:innen im Unternehmen entstehen können?
– Und wie die Kultur in der Krise, um es mit Bodos Worten zu sagen, den Arsch des Unternehmens gerettet hat?

Upstalsboom ist ein Paradebeispiel in der Wirtschaft, wenn Unternehmen sich um Menschen kümmern und ihn ins Zentrum des unternehmerischen Handelns stellen, die wirtschaftlichen Ergebnisse und Erfolge um sich selbst kümmern.

Show-notes:

#036 PODCAST-INTERVIEW DU BIST NICHT, WAS DU DENKST!

Wäre es nicht großartig, wenn wir für all unsere emotionalen Tiefs wie Sorgen, Verunsicherung und Wut ein wirksames Mittel zur Hand hätten, das hilft, diese Zustände rasch zu überwinden? Genau solch eine Lösung bietet Achtsamkeits-Coach Georg Lolos mit seinem einfachen Modell des Ego-Hauses. Denn oft ist unser Ego Schuld daran, dass uns manchmal Entscheidungen so schwer fallen, wir vor Neuem zurückschrecken und uns wertlos fühlen.

Zu Gast ist heute Georg Lolos. Als Achtsamkeits-Experte, Bewusstseins-Trainer, erfolgreicher Autor und Inhaber der School for Being unterstützt Georg Menschen, um im Alltag aus einer innerlichen Freiheit und aus Liebe, Entscheidungen zu treffen und sich zu verhalten.

In unserer letzten Podcastfolge mit Leon Windscheid haben wir bereits über unsere Gefühle und Emotionen gesprochen. Im Gespräch mit Georg habe ich genau dieses Thema vertieft, da Georg einen hochwirksamen Ansatz entwickelt hat, um emotionale Ego-Tiefs zu meistern. Du erfährst:

– Warum wir uns zuerst um unsere innere Verfassung kümmern sollten als um den Fleck auf dem Hemd?
– Was es genau bedeutet „Ich bin die Emotion vs. Ich habe eine Emotion“?
– Georgs konkrete Methode des Ego-Haus für den Alltag, um negative Gefühlszustände schneller zu erkennen und mit diesen besser zu arbeiten.
– Welchen Einfluss unsere Aufmerksamkeit im Alltag auf unser Denken und Verhalten hat?
– Warum Gedanken keine Fakten sind und wir Abstand zur inneren Stimme brauchen?
– Warum Kontrolle in unserem Leben oft nur ein Schutzmechanismus ist, um nicht in Räume zu gelangen, wie der Raum der Bedürftigkeit oder Minderwert-Raum
– Georgs leicht erlernbare Achtsamkeitsrituale, um aus dem Ego-Gefängnis zu gelangen.

Georgs größter Wunsch ist es, dass wir endlich liebevoll, gelassen und voller Vertrauen unser Leben gestalten. Mir persönlich hat sein Ansatz des Ego-Haus damals sehr geholfen, um besser meine Emotionen wahrzunehmen und mit diesen umzugehen. Vielleicht hilft die Methode dir auch. Viel Spaß mit dieser Folge.

Inhaltlicher Überblick:

Min 4:30: Bedeutung innere Verfassung vs. Fleck auf dem Hemd

Min 6:30: Ich bin die Emotion vs. Ich habe die Emotion

Min 11: Ego-Haus mit seinen Räumen

Min 14:30: Aufmerksamkeit: Gedanken sind keine Fakten

Min 20:30: Kontrollraum

Min 32: Innere Stimme

Shownotes:

KEYNOTE: KLEINE PAUSEN, GROSSE WIRKUNG BEI PEEK & CLOPPENBURG

Keynote bei Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf: Kleine Pause. Große Wirkung! Eine Erkenntnis möchten wir mit dir heute teilen.

Es ist eine Sache, zu wissen, dass Mikropausen wichtig sind und wir produktiver sind als wenn wir immer nur beschäftigt sind (Übrigens wissenschaftlich durch Studien bewiesen). Es ist aber eine andere Sache, Mikropausen auch wirklich im Alltag umzusetzen.

Den Mut aufzubringen, mal 5 Minuten nicht in die Mails zu schauen, sondern aktiv zu entspannen. Den Mut aufzubringen, 5 Minuten nach einem Meeting eine Pause zu machen. Den Mut aufbringen nach konzentrierter Arbeit am Laptop, 5 Minuten durchzuatmen.

Bevor Mitarbeiter:innen also Pausen im Alltag auch wirklich umsetzen, bedarf es vorher ein Umdenken:

  • Denn wir essen nicht dann, wenn wir Hunger haben, sondern wenn es in den Arbeitsplan passt.
  • Wir schlafen nicht, wenn wir müde sind, weil immer noch irgendwas zu erledigen ist.
  • Wir finden auch keine Muße zum Ausruhen und bewegen uns nicht genug, weil wir unseren Körper nicht mehr spüren, dass das alles uns nicht gut tut.

Daher ist es wichtig, dass

  • einerseits wir Menschen unser Mindset ändern und liebevoller mit uns selbst umgehen
  • und andererseits Unternehmen ihre Mitarbeitende aktiv dazu auffordern, Mikropausen im Alltag umzusetzen. Denn so können wir es schaffen, dass diese so wertvollen Pausen auch in der Belegschaft akzeptiert und umgesetzt werden.

Wir freuen uns, dass immer mehr Unternehmen diese Erkenntnis haben und ihre Unternehmenskultur positiv beeinflussen möchten, wie z.B. Peek & Cloppenburg Düsseldorf. Seit 2018 dürfen wir übrigens das Unternehmen bereits begleiten, um Mitarbeiter:innen für den gesunden Lifestyle zu begeistern und eine gesunde Unternehmenskultur im Unternehmen zu unterstützen.

Du möchtest mehr über den Vortrag erfahren? Auf dem Karriereblog von Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf findest du mehr Informationen.

P.S.: Kleiner Tipp vorab schon: Wenn Meetings im Vorfeld immer nur auf 25 oder 55 Minuten gelegt werden, wird es definitiv einfacher fallen, mal zwischen Meetings aufzuatmen.

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Jonas Höhn
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