#048 PODCAST-INTERVIEW MIT AIR UP GRÜNDERIN LENA JÜNGST

Circa 2,5 Liter Wasser verlieren wir Menschen täglich über die Haut und durch Ausscheidungen. Klar ist also, dass wir diese Menge auch wieder zu uns nehmen müssen. Fast 1 Liter Wasser nehmen wir automatisch über die Nahrungszufuhr wieder auf. Weitere mindestens 1,5-2,5 Liter Wasser sollten wir als Erwachsene am Tag trinken.

Doch vielen Menschen fällt es schwer, besonders im beruflichen Alltag, auf die empfohlene Wasser-Menge zu kommen. Die einen vergessen es, den anderen schmeckt es nicht. Viele greifen sogar lieber mal zum gewohnten Kaffee oder zum gesüßten Erfrischungsgetränk.

Wie können also Menschen mehr Wasser trinken, denen es nicht schmeckt bzw. im Alltag schwerfällt? Eine Alternative könnte das Produkt air up sein, das eine wiederbefüllbare Trinkflasche ist, die Leitungswasser nur durch Duft Geschmack verleiht. Ein Geschmack, der durch unser Riechen entsteht. Ohne Zucker. Ohne Kalorien. Ohne Zusatzstoffe.

Zu Gast ist heute die air up-Co-Gründerin Lena Jüngst. Das Münchener Start Up wurde nicht nur von Jung von Matt zuletzt als die stärkste deutsche Start Up Marke eingestuft, sondern erhielt in den letzten drei Jahren bereits über 50 Mio. Euro Investment, u.a. von den Investoren Frank Thelen und Ralf Dümmel, die besonders durch die TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ bekannt geworden sind.

Im Gespräch mit Lena erfährst du:

  • Warum air up den Getränkemarkt bzw. das Trinken erfolgreich revolutioniert?
  • Wie genau das mit dem retronasalen Riechen funktioniert, das air up so besonders macht?
  • Warum Geschmack für uns Menschen so wichtig ist?
  • Wieso air up nicht nur Zucker und Kalorien einspart, sondern auch CO2
  • Warum air up besonders für Diabetiker:innen und Allergiker:innen interessant ist?
  • Warum auch Kinder von air up profitieren könnten?
  • Wie allgemein Produkte unsere Gewohnheiten im Alltag sinnvoll ändern könnten ohne negative Konsequenzen für Mensch und Umwelt?
  • Welche zukünftigen Entwicklungen es im Food-Bereich geben könnte?
  • Und vieles mehr.

Da wir uns immer ganzheitlich in unserem Podcast mit Themen auseinander setzen, hat sich Lena in diesem Gespräch auch kritischen Fragen gestellt, die wir im Vorfeld von euch zugeschickt bekommen hatten. Ich bin sehr gespannt, ob air up auch für euch eine attraktive Alternative im Alltag sein kann. Viel Spaß mit dieser Folge.

Shownotes:

 

#040 PODCAST-INTERVIEW MIT LEMONAID GRÜNDER PAUL BETHKE

Amtlich unterzuckert. Das war die Botschaft der Politik Anfang des Jahres: Die Limonade Lemonaid enthält zu wenig Zucker und sollte die Verbraucher:innen vor zu wenig Zucker warnen, während gleichzeitig Ernährungsministerin Frau Klöckner aber kommuniziert, dass die Lebensmittelindustrie sich selbst dazu verpflichtet, bis 2025 Salz, Fett und Zucker zu reduzieren. Ein totaler Irrsinn, oder?

Grund genug also sich mit diesem Thema intensiver zu beschäftigen.

Zu Gast ist heute Paul Bethke. Mit zwei Freunden gründete er 2009 das Sozialunternehmen Lemonaid. Denn vorrangig war das Ziel, Entwicklungshilfe zu verbessern und zu unterstützen. Der Getränkeverkauf nur Mittel zum Zweck. Neben der Bio-Limonade Lemonaid vertreibt das Unternehmen auch noch einen Bio-Eistee mit dem Namen Charitea.

In der ersten Hälfte des Gesprächs haben wir ausführlich über die Zucker-Affäre und den Zuckerkonsum in Deutschland gesprochen. Du erfährst:

  • Alle Hintergründe dieser irrsinnigen Zucker-Affäre.
  • Wie der aktuelle Stand in der Politik zu diesem Thema ist?
  • Warum Zucker für die Lebensmittelindustrie so ein beliebter Rohstoff ist?
  • Warum Paul eher eine Zuckersteuer bevorzugt als freiwillige Verzichtsregularien?
  • Welchen Einfluss Lobbyverbände auf die Politik nehmen?
  • Wie wir den Zuckerkonsum in Deutschland reduzieren können?
  • Und Wieso NutriScore eine tolle Idee ist, aber in der Umsetzung mangelhaft ist?

Ab Minute 35 spreche ich mit Paul in der zweiten Hälfte unseres Gesprächs ausführlicher über Social Business.

Du erfährst:

  • Was es bedeutet, wenn das unternehmerische Ziel ist, gemeinnützig aktiv zu sein, anstatt Profite zu erwirtschaften?
  • Einblicke in konkrete soziale Projekte von Lemonaid.
  • Warum es mehr Unternehmen braucht, die sich als Mittel zum Zweck sehen?
  • Ob Wirtschaftlichkeit und Gemeinnützigkeit gleichzeitig funktionieren?
  • Warum es gefährlich werden kann, wenn das Verwenden von Begriffen wie Nachhaltigkeit, Social Business, Fairtrade nicht an Regularien gebunden sind?
  • Und was sich Paul zukünftig von Konsument:innen und der Politik wünscht?

Persönlich habe ich wahnsinnig viel aus dem Gespräch mit Paul mitgenommen. Daher wünsche ich dir jetzt viel Spaß mit dieser Folge.

Show-notes:

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Jonas Höhn
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