#052 PODCAST-INTERVIEW MIT MICHAEL “CURSE” KURTH

“Mein Verhältnis zur Welt kann sich nachhaltig nur verändern und verbessern, wenn sich mein Verhältnis zu mir selbst sich verbessert.” (Michael Curse Kurth) Und genau das ist der Grund, wieso wir Menschen uns immer mehr mit uns selbst beschäftigen und auseinandersetzen möchten. Gerade an Weihnachten, Silvester und anderen emotionalen Ereignisse ist Selbstreflexion sehr beliebt. Doch warum es sinnvoll sein kann, nicht nur einmal im Jahr sich Fragen zu stellen, wie Selbstreflexion wirklich gelingen kann und welche Fragen konkret uns im Alltag weiterbringen – dazu habe ich intensiv mit Michael Kurth aká Curse gesprochen.

Als aller erster Gast dieses Podcasts dürfte er schon dir als aktiver Zuhörer und Zuhörerin bekannt sein. Für die, die ihn aber noch nicht kennen: Curse gilt als Wegbereiter der deutschen Rap-Musik und ist gleichzeitig Buddhist, Achtsamkeitsexperte, Speaker, Autor, ausgebildeter systemischer Coach und produziert den sehr erfolgreichen Podcast Meditation, Coaching & Life, von dem ich selbst ein großer Fan bin.

In dieser Podcastfolge erfährst du:

  • Welchen Mehrwert wir haben, wenn wir endlich im Moment präsent sind?
  • Warum wir mit Neugierde bessere Entscheidungen treffen können?
  • Warum erst Fragen dich dazu bringen, eigene Wünsche, Ängste und Hoffnungen zu erkennen?
  • Was es bei der Selbstreflexion im Alltag konkret zu beachten gibt?
  • Welche drei Fragen deine Beziehung sofort verändern?
  • Welche Fragestellung dein Problem lösen kann?
  • Wie du es schaffst, Hürden zu überwinden, um ans Ziel zu gelangen?
  • Wieso uns die Perspektive „Alles was da ist, will etwas Gutes“ im Alltag helfen kann?
  • Und viele weitere spannende Impulse rundum Selbstreflexion und sein neues Buch 199 Fragen an dich selbst.

Shownotes:

 

#036 PODCAST-INTERVIEW DU BIST NICHT, WAS DU DENKST!

Wäre es nicht großartig, wenn wir für all unsere emotionalen Tiefs wie Sorgen, Verunsicherung und Wut ein wirksames Mittel zur Hand hätten, das hilft, diese Zustände rasch zu überwinden? Genau solch eine Lösung bietet Achtsamkeits-Coach Georg Lolos mit seinem einfachen Modell des Ego-Hauses. Denn oft ist unser Ego Schuld daran, dass uns manchmal Entscheidungen so schwer fallen, wir vor Neuem zurückschrecken und uns wertlos fühlen.

Zu Gast ist heute Georg Lolos. Als Achtsamkeits-Experte, Bewusstseins-Trainer, erfolgreicher Autor und Inhaber der School for Being unterstützt Georg Menschen, um im Alltag aus einer innerlichen Freiheit und aus Liebe, Entscheidungen zu treffen und sich zu verhalten.

In unserer letzten Podcastfolge mit Leon Windscheid haben wir bereits über unsere Gefühle und Emotionen gesprochen. Im Gespräch mit Georg habe ich genau dieses Thema vertieft, da Georg einen hochwirksamen Ansatz entwickelt hat, um emotionale Ego-Tiefs zu meistern. Du erfährst:

– Warum wir uns zuerst um unsere innere Verfassung kümmern sollten als um den Fleck auf dem Hemd?
– Was es genau bedeutet „Ich bin die Emotion vs. Ich habe eine Emotion“?
– Georgs konkrete Methode des Ego-Haus für den Alltag, um negative Gefühlszustände schneller zu erkennen und mit diesen besser zu arbeiten.
– Welchen Einfluss unsere Aufmerksamkeit im Alltag auf unser Denken und Verhalten hat?
– Warum Gedanken keine Fakten sind und wir Abstand zur inneren Stimme brauchen?
– Warum Kontrolle in unserem Leben oft nur ein Schutzmechanismus ist, um nicht in Räume zu gelangen, wie der Raum der Bedürftigkeit oder Minderwert-Raum
– Georgs leicht erlernbare Achtsamkeitsrituale, um aus dem Ego-Gefängnis zu gelangen.

Georgs größter Wunsch ist es, dass wir endlich liebevoll, gelassen und voller Vertrauen unser Leben gestalten. Mir persönlich hat sein Ansatz des Ego-Haus damals sehr geholfen, um besser meine Emotionen wahrzunehmen und mit diesen umzugehen. Vielleicht hilft die Methode dir auch. Viel Spaß mit dieser Folge.

Inhaltlicher Überblick:

Min 4:30: Bedeutung innere Verfassung vs. Fleck auf dem Hemd

Min 6:30: Ich bin die Emotion vs. Ich habe die Emotion

Min 11: Ego-Haus mit seinen Räumen

Min 14:30: Aufmerksamkeit: Gedanken sind keine Fakten

Min 20:30: Kontrollraum

Min 32: Innere Stimme

Shownotes:

#035 PODCAST-INTERVIEW MIT DR. LEON WINDSCHEID

Seit 300.000 Jahren wurde unser Gehirn nicht mehr umgebaut. Das Leben hat sich aber seitdem massiv verändert: Wir leben in einer technisierten Welt, in der wir immer besser funktionieren möchten, fehlerfrei performen möchten, umso gut wie die Maschinen zu sein.

Dabei wächst allerdings der Druck auf uns, wir fühlen uns immer gestresster, müssen nach Außen etwas darstellen, was wir im Inneren gar nicht sind und strampeln immer mehr, um noch mehr Leistung abzurufen. Wir erwarten von unserem Körper und unserer Psyche viel zu viel in unglaublich kurzer Zeit.

Damit soll heute aber Schluss sein. Denn was zeichnet uns Menschen wirklich aus und was ist unsere allergrößte Stärke? Genau, es sind unsere Gefühle. Und daher braucht es ein Umdenken. Wir müssen unsere Rolle neu definieren, indem wir Gefühle endlich wieder als etwas Positives betrachten und den Zugang zu unserer Geduld bzw. Gelassenheit wieder im Alltag kultivieren.

Zu Gast ist heute Dr. Leon Windscheid. Als Psychologe, Spiegelbestseller, erfolgreicher Podcaster teilt Leon verständlich und spannend inspirierende Erkenntnisse von den weltweit größten Köpfen aus der Wissenschaft und überträgt diese auf unseren Alltag mit wertvollen Impulsen und alltagstauglichen Methoden.

In unserem Gespräch erfährst du zunächst, wieso Gelassenheit für uns Menschen so wichtig ist, wie wir aus unserer Ungeduld wieder den Zugang zur Geduld finden und was du konkret im Alltag dafür machen kannst. Warum z.B. es dir helfen würde, statt immer nach vorne zu schauen, auch mal nach hinten zu schauen, um nicht immer nur durchs Leben zu rasen.

Anschließend macht Leon die Tür zu unseren Gefühlen auf, da er behauptet, dass es gar keine negativen Gefühle gibt, sondern sie grundsätzlich im Alltag uns immer nur helfen. Wir brauchen lediglich eine andere Betrachtungsweise.

Da er Gefühle als unsere Stärke im Vergleich zu Maschinen betrachtet, erfährst du, wieso es so wichtig ist, sich nicht über Leistung zu definieren und sich nicht immer mit anderen zu vergleichen, sondern nur mit sich selbst.

Mit Erkenntnissen aus neusten Studien und schönen Metaphern bringt Leon es auf den Punkt, wieso es so wichtig ist, sich selbst im Alltag noch zu spüren und seine Rollen im Alltag auch mal abzulegen.

Zum Ende unseres Gesprächs haben wir noch über Leidenschaft gesprochen, wie du sie aufbauen und formen kannst und verhindern kannst, dass sie dich ausbrennt.

Eins kann ich dir versprechen: Du wirst Erkenntnisse aus Studien hören, die dich zum Staunen bringen. Und gleichzeitig erhältst du praktische Methoden für deinen Alltag, um einen Unterschied zu machen. Mich hat dieses Gespräch sehr stark zu einem Umdenken angeregt und Leon hat es geschafft, dass ich ihm stundenlang zuhören könnte. Ich wünsche dir jetzt ganz viel Spaß mit dieser Folge.

Shownotes:

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Jonas Höhn
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