#034 PODCAST-INTERVIEW ZUR STUDIE SOCIAL HEALTH@WORK

Was macht mobile Arbeit mit unserer Gesundheit und Perfomance? Damit beschäftigt sich die aktuelle Studie „Social health @work“ der Universität St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Krankenkasse BARMER. Knapp über 8.000 Erwerbstätige nehmen seit 2020 in einem halbjährlichen Turnus an dieser Befragung teil, um Ergebnisse zu erhalten, welche Auswirkungen die Digitalisierung der Arbeitswelt auf die Gesundheit und Produktivität der Beschäftigen in Deutschland hat.

Zu Gast ist heute Dr. Tim Götz, der als Studien-Projektleiter und wissenschaftliche Mitarbeiter an der Universität St. Gallen tätig ist.

Wir sprechen in dieser Folge zunächst allgemein über die Auswirkungen der Umstellung auf Home-Office und mobilem Arbeiten auf die individuelle Gesundheit und Performance der Menschen, z.B. Schlaf, Arbeitszufriedenheit, Produktivität, Stress. Da eine große Folge des mobilen Arbeitens die Zunahme von Konflikten zwischen Privatem und Beruflichen ist, spricht Tim ausführlich über ein erfolgreiches „Grenzmanagement“ und stellt dir drei Taktiken vor, um diesen Konflikt zu lösen und positiv die Gesundheit und Perfomance zu beeinflussen.

Wie der Titel der Studie verrät ist neben mental und physical health insbesondere die social health-Komponente im Fokus der Studie. Daher erfährst du im weiteren Gespräch, welchen maßgeblichen Einfluss das virtuelle Führen, soziale Beziehungen und das Zusammenarbeiten in Teams auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat. Hier erhältst du direkt praktische Handlungsempfehlungen, wie virtuelles Führen erfolgreich gelingen kann, damit Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sich nicht ausgegrenzt, nicht abgeholt und nicht isoliert fühlen.

Abschließend gibt die Studie eindeutige Hinweise, welches Angebot sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wünschen und welche Herausforderungen Unternehmen zu lösen haben, damit die Chancen des mobilen Arbeitens genutzt werden und die entstehenden Risiken reduziert werden können.

Kurze Anmerkung: Wenn dich das Thema sehr interessiert und du gerne Grafiken aus der Studie dazu dir anschauen willst, empfehlen wir dir, den Podcast auf unserem YouTube-Kanal anzuschauen, da dort während des Gesprächs Grafiken der Studien eingeblendet werden.

Freue dich auf spannende Insights der Studie und praktische Handlungsempfehlungen für deinen Arbeitsalltag. Viel Spaß mit dieser Folge.

Shownotes:

Vodafone: Be kind to yourself

Vodafone meets detoxRebels: Knapp 16.000 Mitarbeiter:innen erhalten bundesweit Impulse für einen gesunden Lifestyle.
Im Rahmen unseres Programms #BeKindToYourself werden die Mitarbeiter:innen dazu eingeladen, Zeit für sich zu nehmen, sich etwas Gutes zu tun, liebevoller mit sich umzugehen und ihr Wohlbefinden zu steigern.

Unser Programm ist Teil einer übergeordneten Kampagne von Vodafone: #FutureReady. Hier gestaltet das Unternehmen die Zusammenarbeit neu und überlasst u.a. den Mitarbeiter:innen zunehmend mehr Eigenverantwortung, über ihren Arbeitsort zu entscheiden.

Was mich an diesem Projekt besonders reizt und glücklich macht? Selten erlebe ich eine solche Leidenschaft und Rückendeckung auf aller obersten Vorstandsebene. Aber genau das braucht es, um so ein Programm erfolgreich bei den Mitarbeiter:innen zu platzieren.

#030 PODCAST-INTERVIEW MIT NEUROATHLETIK TRAINER LARS LIENHARD

Es geschieht genau jetzt. Während du diese Zeilen hier liest, löst dein Gehirn eine Kettenreaktion aus, die du gar nicht bemerkst. Jedenfalls nicht sofort. Auch die Folgen dieses Prozesses sind den meisten Menschen kaum bekannt – oder werden massiv unterschätzt. Denn was wäre, wenn nicht der Zeitdruck, das Sitzen, die To-Do-Liste, die Kollegen und Kolleginnen oder der Chef, die Chefin dazu führen, dass wir zunehmend uns stressen und schlapp fühlen, sondern einfach nur die Tatsache, dass unser visuelles System überlastet ist und wir daher gestresst sind? Gibt es hier einen so großen neurozentrierten Einfluss, der bisher völlig vernachlässigt worden ist? Ja, und das möchten wir mit dieser Folge ändern.
 
Zu Gast ist heute zum zweiten Mal Lars Lienhard, der Entwickler des Neuroathletiktrainings. Der Autor und Sportwissenschaftler sagt: „Laptop, Smartphone, Fernseher – vollkommen egal. Unsere Augen sind für die digitale Welt einfach nicht gemacht. Wer zum Beispiel glaubt, er würde sich abends vor der Glotze entspannen, der macht in Wahrheit genau das Gegenteil.“ 
 
Gerade Menschen mit einem Büro-Job stecken jeden Tag in einem Teufelskreis, der dazu führen kann, dass die Lust verloren geht, die Energie schwindet und schlimmstenfalls die Gesundheit leidet. Lars erklärt dir deshalb in dieser Folge, was genau mit dir passiert – auch im Homeoffice – und gibt dir konkrete Impulse, wie du dem Stress positiv entgegenwirkst. Denn laut einer Nielsen Studie aus Amerika verbringen wir täglich immer mehr Zeit an digitalen Bildschirmen, durchschnittlich 12 Stunden pro Tag. Ohne Bildschirm geht es eben nicht. Also: Augen zu und durch. Viel Spaß mit dieser Folge.

Show-notes:

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Jonas Höhn
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