#040 PODCAST-INTERVIEW MIT LEMONAID GRÜNDER PAUL BETHKE

Amtlich unterzuckert. Das war die Botschaft der Politik Anfang des Jahres: Die Limonade Lemonaid enthält zu wenig Zucker und sollte die Verbraucher:innen vor zu wenig Zucker warnen, während gleichzeitig Ernährungsministerin Frau Klöckner aber kommuniziert, dass die Lebensmittelindustrie sich selbst dazu verpflichtet, bis 2025 Salz, Fett und Zucker zu reduzieren. Ein totaler Irrsinn, oder?

Grund genug also sich mit diesem Thema intensiver zu beschäftigen.

Zu Gast ist heute Paul Bethke. Mit zwei Freunden gründete er 2009 das Sozialunternehmen Lemonaid. Denn vorrangig war das Ziel, Entwicklungshilfe zu verbessern und zu unterstützen. Der Getränkeverkauf nur Mittel zum Zweck. Neben der Bio-Limonade Lemonaid vertreibt das Unternehmen auch noch einen Bio-Eistee mit dem Namen Charitea.

In der ersten Hälfte des Gesprächs haben wir ausführlich über die Zucker-Affäre und den Zuckerkonsum in Deutschland gesprochen. Du erfährst:

  • Alle Hintergründe dieser irrsinnigen Zucker-Affäre.
  • Wie der aktuelle Stand in der Politik zu diesem Thema ist?
  • Warum Zucker für die Lebensmittelindustrie so ein beliebter Rohstoff ist?
  • Warum Paul eher eine Zuckersteuer bevorzugt als freiwillige Verzichtsregularien?
  • Welchen Einfluss Lobbyverbände auf die Politik nehmen?
  • Wie wir den Zuckerkonsum in Deutschland reduzieren können?
  • Und Wieso NutriScore eine tolle Idee ist, aber in der Umsetzung mangelhaft ist?

Ab Minute 35 spreche ich mit Paul in der zweiten Hälfte unseres Gesprächs ausführlicher über Social Business.

Du erfährst:

  • Was es bedeutet, wenn das unternehmerische Ziel ist, gemeinnützig aktiv zu sein, anstatt Profite zu erwirtschaften?
  • Einblicke in konkrete soziale Projekte von Lemonaid.
  • Warum es mehr Unternehmen braucht, die sich als Mittel zum Zweck sehen?
  • Ob Wirtschaftlichkeit und Gemeinnützigkeit gleichzeitig funktionieren?
  • Warum es gefährlich werden kann, wenn das Verwenden von Begriffen wie Nachhaltigkeit, Social Business, Fairtrade nicht an Regularien gebunden sind?
  • Und was sich Paul zukünftig von Konsument:innen und der Politik wünscht?

Persönlich habe ich wahnsinnig viel aus dem Gespräch mit Paul mitgenommen. Daher wünsche ich dir jetzt viel Spaß mit dieser Folge.

Show-notes:

#032 PODCAST-INTERVIEW MIT EPI-FOOD-GRÜNDERIN Felicitas Riederle

Ernährung – es gibt wohl kein spannenderes Thema, das so vielseitig, aber auch kontrovers in der Gesellschaft diskutiert wird: Ob Paleo, Low-Carb, High-Fat, Keto oder oder – es gibt so viele Ernährungsformen und Überzeugen, die alle sicherlich ihre Berechtigung haben. Wir von den detoxRebels sind allerdings der Überzeugung, dass es nicht DIE Ernährungsform gibt, sondern für jeden Menschen eine individuelle auf seine Gene und seinen Alltag angepasste Ernährung sinnvoll ist. Daher erhältst du bei Podcastfolgen speziell zum Thema Ernährung immer wieder Impulse aus unterschiedlichen Blickwinkel, so dass du dir die Infos rausholen kannst, die für dich sinnvoll sind und dir im Alltag gut tun.

Zu Gast ist heute die dreifach Kochbuchautorin und Epi-Food-Gründerin Felicitas Riederle. Bei Epi-Food trifft Epigenetik auf Ernährung. Epigenetik noch nie gehört? Dann geht es dir genauso wie mir vor dieser Podcastfolge.

Feli erklärt zu Beginn des Gesprächs, was unter Epigenetik zu verstehen ist und wie sie und ihre Co-Gründerin Alexandra die Erkenntnisse dieser sehr jungen Forschung im Ernährungskonzept epi-food berücksichtigt haben. Warum sie z.B. auf Weizenmehl-Produkte, Kuhmilch-Produkte und Industriezucker verzichten.

Im Laufe des Gesprächs sind wir aber dann schnell praktisch und konkret geworden, so dass sie mir Produktalternativen zum Kochen vorgestellt hat, mir erklärt hat, wie wir es endlich schaffen, den Industriezucker erfolgreich zu reduzieren, welche Produkte auf keinen Fall zu Hause fehlen dürfen und mir erzählt hat, was ihre Lieblingsgerichte für morgens, mittags und abends sind, um schnell, lecker und gesund zu kochen.

Immer wieder berichtet Feli mir von kleinen Tipps, warum z.B. eine Nelke uns über den Tag in unserem Mund gut tut. Spannend ist es dann auch noch geworden als wir uns über Unverträglichkeiten unterhalten haben, da diese bei den Rezeptvorschlägen von epi-food besonders berücksichtigt werden.

Du siehst, es ist ein kunterbuntes Gespräch über Ernährung geworden mit ganz vielen kleinen nützlichen Tipps, um im Alltag frisch und gesund zu kochen.

Shownotes:

#025 PODCAST-INTERVIEW MIT LYKON-GRÜNDER TOBIAS TEUBER

Wenn du mehr über dich, deine Gesundheit und deinen Körper erfahren willst, kannst du nach deinem Bauchgefühl gehen, Selbst-Versuche durchführen oder einfach DNA- und Bluttests anwenden. Sie können dir helfen, um z.B. einen Einblick in deinen Nährstoffhaushalt zu erhalten, mögliche Lebensmittelunverträglichkeiten zu entdecken, den Mikro- und Nährstoffbedarf zu ermitteln oder herauszufinden, ob du eher Kohlenhydrate oder Fette besser verstoffwechseln kannst. Insgesamt also eine tolle Möglichkeit, um für dich die optimalste Ernährung zu finden. Und genau deswegen schauen wir uns das mal näher an.

Zu Gast ist heute Tobias Teuber. Er ist der Gründer von Lykon. Ein Unternehmen, das dir ermöglicht, ganz bequem von zu Hause dein Blut oder auch deine DNA testen zu lassen, um so deine Gesundheit aktiv und präventiv zu steuern.

Zu Beginn dieser Folge erfährst du, wie DNA- und Bluttests dir helfen können, wie sie funktionieren und welche Ergebnisse sie dir liefern. Dabei haben wir auch über verschiedene Marker und Blutwerte gesprochen, insbesondere über das Vitamin D: Wofür es gut ist, sollte man es supplementieren und wenn ja, wie viel und welchen Einfluss hat Vitamin D sogar auf Covid 19?

Zum Ende des Gesprächs wurde es noch einmal so richtig spannend, weil wir uns über die Zukunft unterhalten haben: Wie werden wir uns zukünftig ernähren, wie werden Lebensmittel in Supermärkten uns angeboten und wie technisch wird unsere Ernährung in der Zukunft?

Wie schon in der letzten Folge hat mich auch in dieser Folge eine Zahl so richtig negativ geschockt. Dranbleiben lohnt sich also!

Show-notes:

#019 PODCAST-INTERVIEW MIT NIKO RITTENAU

Veganismus – Nach Sozialpsychologin Dr. Melanie Joy kein Trend, der kommt und wieder geht, sondern eine der am schnellsten wachsenden sozialen Bewegungen des 21. Jahrhunderts. Allein in Deutschland ernähren sich aktuell 1,3 Millionen Menschen vegan. 2008 waren es noch weniger als 80.000 Menschen in Deutschland. Diese rasante Entwicklung ist auch überall erkennbar: Vegane Restaurants und Cafés boomen, vegane Kochbücher sind Bestseller und im Supermarkt wird das pflanzliche Angebot immer vielfältiger.

Doch keine andere Ernährungsform wird so kontrovers diskutiert, wie die vegane. Und genau das ist der Grund, wieso wir uns in dieser Folge mit diesem Thema beschäftigen. Egal, ob du dich bereits vegan ernährst oder interessiert bist, dich vegetarisch oder vegan zu ernähren – in dieser Folge warten unfassbare wertvolle Impulse auf dich, die dich nicht nur zum Staunen bringen, sondern auch zum Nachdenken. So ging zumindest mir.

Heute ist Niko Rittenau zu Gast. Er ist Wahlberliner, Ernährungswissenschaftler mit Fokus auf pflanzliche Ernährung, Bestsell-Autor und erfolgreicher Speaker.
Ursprünglich wollte Niko in der Tourismusbranche Fuß fassen. Während seiner Ausbildung kam er allerdings mit der veganen Ernährungsform in Berührung und änderte seine Ziele, Werte und sein Leben komplett. Er fing an Ernährungswissenschaften zu studieren, um so in Deutschland Menschen für eine pflanzliche und nachhaltige Ernährung zu begeistern, bei der der Geschmack nicht zu kurz kommt. Ihm geht es insbesondere um eine bedarfsgerechte Ernährung für eine wachsende Weltbevölkerung. Heute zählt Niko zu Deutschlands bekanntesten Experten in der vegetarischen bzw. veganen Szene.

Im Gespräch mit Niko erfährst du …
– seine persönlichen Beweggründe für seinen damaligen Sinneswandel.
– ob eine vegane Ernährungsform für uns Menschen bedarfsdeckend und ausreichend ist und welche Mythen und Klischees wissenschaftlich widerlegt werden können.
– warum die Bedingungen in Deutschland eigentlich nicht so optimal für vegan lebende Menschen sind im Vergleich zu Kanada und Amerika.
– ob es eine echte pflanzliche Alternative zum Käse gibt.
– mit welchen Tipps sich Interessierte auf eine pflanzliche Ernährung umstellen können.

Wir haben aber nicht nur ausschließlich über die pflanzliche Ernährung gesprochen, sondern auch allgemein über unsere Ernährung, wie z.B. wir die meisten Nährstoffe aus unseren Lebensmitteln herausholen können, welche innovative Lösung sich Niko für den Verkauf von Lebensmitteln im Supermarkt wünscht und ob wir zwingend Supplements benötigen. Abschließend haben wir gemeinsam einen Blick in die Zukunft geworfen. Du erfährst, wie wir uns in 10/20 Jahren ernähren und warum wir dann nicht mehr die Frage nach Vegan ja oder nein stellen müssen

Und bevor am Ende Niko sein persönliches Herzensthema verrät, haben wir natürlich auch über den Unternehmenskontext gesprochen, welche Rolle Unternehmen bei der Versorgung der Mitarbeiter übernehmen sollten.

Show-notes:

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Jonas Höhn
hello@detoxrebels.com