#063 PODCAST GEMEINWOHLÖKONOMIE MIT CHRISTIAN FELBER.

Während wir in unseren Freundschafts- und Alltagsbeziehungen menschliche Werte leben, wie Vertrauen, Ehrlichkeit, Wertschätzung, Empathie, Kooperation und Respekt, beruht die Wirtschaft auf den Systemspielregeln Gewinnstreben und Konkurrenz, die eher Egoismus, Gier, Geiz, Rücksichtslosigkeit und Neid befördern.

Doch genau das möchte Christian Felber ändern. Christian Felber ist österreichischer Autor, politischer Aktivist und Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie, welches das Wirtschaften grundlegend auf das demokratisch definierte Gemeinwohl ausrichten möchte. Betriebe sollen nicht mehr in Konkurrenz zueinander nach Finanzgewinn streben, sondern mit dem Ziel des größtmöglichen Gemeinwohls kooperieren. So werden Unternehmen dann nicht mehr nach ihrem finanziellen Erfolg bewertet, sondern daran gemessen werden, inwieweit sie Verantwortung für Mensch und Umwelt übernehmen. Die Gemeinwohl-Ökonomie ist dabei nicht ein theoretisches Buch geblieben, sondern entwickelt sich zu einer immer weiterwachsenden Bewegung: Von Schweden bis Chile und Ghana.

In dieser Folge erfährst du, warum Christian Felber mit der aktuellen Wirtschaft unzufrieden ist, was die Gemeinwohl-Ökonomie im Wesentlichen auszeichnet, inwieweit sich die Gemeinwohl-Bilanz von bereits bestehenden CSR-Reports unterscheidet und wie ein Wirtschaften aussehen kann, das nachhaltig, human, sinnerfüllt und solidarisch kooperativ ist. Ganz kritikfrei ist dieses alternative Wirtschaftsmodell nicht, so dass Christian zum Ende des Gesprächs sich auch kritischen Fragen zur Gemeinwohl-Ökonomie stellen musste.

Für mich waren die Einblicke von Christian sehr spannend und es bleibt abzuwarten, inwieweit die Gemeinwohl-Ökonomie das aktuelle Wirtschaftssystem ersetzt oder nur in einigen Bereichen eher ergänzt, da ich einige Ansätze und Gedanken sehr spannend fand, um den Menschen und den Planeten ins Zentrum des Handelns zu rücken.

Viel Spaß bei dieser Folge.

Shownotes:

 

#056 PODCAST-INTERVIEW SPORT STÄRKT DAS GEHIRN

In dieser Folge erhältst du zunächst einen spannenden Einblick in verschiedene simulierte Weltraum-Studien, bei denen Probanden teilweise 520 Tage untersucht werden. Ziel dieser Studien ist es, Erkenntnisse über die kurzfristige und langfristige Auswirkung von Sport und Bewegung auf unser Gehirn zu erfahren.

Zu Gast ist heute Prof. Dr. Dr. Stefan Schneider. Als promovierter Sportwissenschaftler beschäftigt er sich seit über 15 Jahren mit der Auswirkung von Bewegung auf die mentale Leistungsfähigkeit und wurde für seine Arbeit mit dem Wissenschaftspreis des Deutschen Olympischen Sportbundes ausgezeichnet. An der Deutschen Sporthochschule Köln leitet er das Zentrum für integrative Physiologie im Weltraum und ist Koordinator des internationalen Verbundprojektes Denksport.

In dieser Folge erhältst du zunächst einen spannenden Einblick in verschiedene simulierte Weltraum-Studien, bei denen Probanden teilweise 520 Tage untersucht werden. Ziel dieser Studien ist es, Erkenntnisse über die kurzfristige und langfristige Auswirkung von Sport und Bewegung auf unser Gehirn zu erfahren.

Freue dich daher auf spannende Impulse rundum Bewegung, um zukünftig Sport im Alltag anders einzustufen, anders über deine Bewegung zu denken und warum es gerade beim Sport wichtig ist, nicht immer einen Sinn bei der Betätigung zu suchen.

Zum Abschluss habe ich mit Stefan Schneider übrigens auch über die mangelnde Bewegung bei Kindern gesprochen, für die wir Erwachsene oftmals eine Teilschuld tragen. Aber mehr erfährst du im Gespräch.

Shownotes:

 

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Jonas Höhn
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