Stimmt es, dass Sportler mehr schwitzen?

Wer Sport treibt, regt seinen Kreislauf an und produziert Wärme. Diese muss unser Körper ausgleichen, um uns vor Überhitzung zu schützen. Ein körpereigenes Kühlsystem ist das Schwitzen und ist eines von vielen Schutzmechanismen des Körpers. Unser Körper besitzt zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen. Die höchste Dichte ist an den Füßen zu finden, die niedrigste an Unterschenkeln.

Bei regelmäßigen Sporteinheiten werden nicht nur die Muskeln und die Ausdauer trainiert, sondern auch die Schweißdrüsen. Folge ist, dass der Körper bei trainierten Menschen schneller auf den Kühlbedarf reagiert und diesen zügiger reguliert, indem er die Schweißproduktion einleitet. Trainierte Sportler schwitzen also schneller, aber effizienter. Denn die Schweißdrüsen lernen durchs regelmäßige Training, die optimale Menge an Schweiß abzugeben, ohne zu viel Flüssigkeit und zu viele Mineralien abzugeben. Untrainierte Sportler verlieren hingegen zu viel Flüssigkeit, so dass ich große Schweißtropfen bilden und die Leistungsfähigkeit aufgrund des zu starken Flüssigkeitsverlusts verschlechtert. Das Kühlungssystem von trainierten Sportlern funktioniert besser und effektiver.