#037 PODCAST-INTERVIEW GESUNDES ARBEITEN BEI UPSTALSBOOM

Auch bekannt unter „Die Stille Revolution“ zählt der Kulturwandel bei Upstalsboom nach Harvard Business Manager zu den beeindruckendsten Wandel der deutschen Management-Geschichte, der auch mit unzähligen Preisen ausgezeichnet worden ist. Denn statt Mitarbeiter:innen als Mittel zum Zweck, also Unternehmenserfolg, zu betrachten, versteht sich das Unternehmen als Mittel zum Zweck für den Menschen, d.h. Menschen zu stärken und Rahmenbedingungen zu schaffen, um das volle Potential entfalten zu können.

Grund genug also, sich in unserem besonderen Format „Gesundes Arbeiten“ mit dem Unternehmen und diesem einzigartigen Wandel näher zu beschäftigen. Denn einen wesentlichen Anteil unseres Alltags verbringen wir mit unserer Arbeit, so dass auch Gesundheit und das Wohlergehen im beruflichen Kontext eine große Rolle spielen sollte.

Zu Gast ist heute Upstalsboom-Geschäftsführer Bodo Janssen. Nach dem Tod seines Vaters bei einem Flugzeugabsturz übernahm Bodo 2006 die Funktion des Geschäftsführers im Unternehmen, das mit über 600 Mitarbeiter:innen zu den führenden Anbietern von Hotels und Ferienanlagen an der Nord- und Ostsee zählt. Eine spätere vernichtende Mitarbeiterbefragung 2010 veranlasste Bodo Janssen dazu, ins Kloster zu gehen und einen Paradigmenwechsel bei Upstalsboom einzuleiten mit dem Ziel, eine authentische Unternehmenskultur zu entwickeln, in der jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin im Unternehmen das leben kann, was ihm bzw. ihr als Mensch wichtig ist.

In diesem ersten Teil unseres 90-minütigen Gesprächs erhältst du detaillierte Einblicke in die Unternehmenskultur und Mitarbeiter-Führung bei Upstalsboom, die für viele Wirtschaftsunternehmen als ein Art Leuchtturm dienen. Konkret erfährst du:

– Warum eine Führungskraft, die etwas verändern möchte, gut damit beraten ist, zunächst und ausschließlich bei sich selbst anzufangen?
– Welche Gründe Mitarbeiter:innen brauchen, um Verantwortung zu übernehmen?
– Wie konkret eine werteorientierte Unternehmensphilosophie im Unternehmensalltag umgesetzt wird
– Warum es wichtig ist, Mitarbeiter:innen das Leitbild des Unternehmens aktiv mitgestalten zu lassen?
– Wie du wirkliches Vertrauen von Mitarbeiter:innen und Kolleg:innen erhältst?
– Wieso junge Menschen mehr Vertrauen von Führungskräften brauchen und wie es im Alltag konkret umgesetzt werden kann?
– Welche Rahmenbedingungen Upstalsboom schafft, um Mitarbeiter:innen zu stärken und ihr volles Potential zu entfalten?
– Wie erfolgreich digitale Meetings mit klösterlichen Gesprächskulturen bei Upstalsboom kombiniert werden?
– Wie Verbundenheit und Zugehörigkeit von Mitarbeiter:innen im Unternehmen entstehen können?
– Und wie die Kultur in der Krise, um es mit Bodos Worten zu sagen, den Arsch des Unternehmens gerettet hat?

Upstalsboom ist ein Paradebeispiel in der Wirtschaft, wenn Unternehmen sich um Menschen kümmern und ihn ins Zentrum des unternehmerischen Handelns stellen, die wirtschaftlichen Ergebnisse und Erfolge um sich selbst kümmern.

Shownotes:

#036 PODCAST-INTERVIEW DU BIST NICHT, WAS DU DENKST!

Wäre es nicht großartig, wenn wir für all unsere emotionalen Tiefs wie Sorgen, Verunsicherung und Wut ein wirksames Mittel zur Hand hätten, das hilft, diese Zustände rasch zu überwinden? Genau solch eine Lösung bietet Achtsamkeits-Coach Georg Lolos mit seinem einfachen Modell des Ego-Hauses. Denn oft ist unser Ego Schuld daran, dass uns manchmal Entscheidungen so schwer fallen, wir vor Neuem zurückschrecken und uns wertlos fühlen.

Zu Gast ist heute Georg Lolos. Als Achtsamkeits-Experte, Bewusstseins-Trainer, erfolgreicher Autor und Inhaber der School for Being unterstützt Georg Menschen, um im Alltag aus einer innerlichen Freiheit und aus Liebe, Entscheidungen zu treffen und sich zu verhalten.

In unserer letzten Podcastfolge mit Leon Windscheid haben wir bereits über unsere Gefühle und Emotionen gesprochen. Im Gespräch mit Georg habe ich genau dieses Thema vertieft, da Georg einen hochwirksamen Ansatz entwickelt hat, um emotionale Ego-Tiefs zu meistern. Du erfährst:

– Warum wir uns zuerst um unsere innere Verfassung kümmern sollten als um den Fleck auf dem Hemd?
– Was es genau bedeutet „Ich bin die Emotion vs. Ich habe eine Emotion“?
– Georgs konkrete Methode des Ego-Haus für den Alltag, um negative Gefühlszustände schneller zu erkennen und mit diesen besser zu arbeiten.
– Welchen Einfluss unsere Aufmerksamkeit im Alltag auf unser Denken und Verhalten hat?
– Warum Gedanken keine Fakten sind und wir Abstand zur inneren Stimme brauchen?
– Warum Kontrolle in unserem Leben oft nur ein Schutzmechanismus ist, um nicht in Räume zu gelangen, wie der Raum der Bedürftigkeit oder Minderwert-Raum
– Georgs leicht erlernbare Achtsamkeitsrituale, um aus dem Ego-Gefängnis zu gelangen.

Georgs größter Wunsch ist es, dass wir endlich liebevoll, gelassen und voller Vertrauen unser Leben gestalten. Mir persönlich hat sein Ansatz des Ego-Haus damals sehr geholfen, um besser meine Emotionen wahrzunehmen und mit diesen umzugehen. Vielleicht hilft die Methode dir auch. Viel Spaß mit dieser Folge.

Inhaltlicher Überblick:

Min 4:30: Bedeutung innere Verfassung vs. Fleck auf dem Hemd

Min 6:30: Ich bin die Emotion vs. Ich habe die Emotion

Min 11: Ego-Haus mit seinen Räumen

Min 14:30: Aufmerksamkeit: Gedanken sind keine Fakten

Min 20:30: Kontrollraum

Min 32: Innere Stimme

Shownotes:

KEYNOTE: KLEINE PAUSEN, GROSSE WIRKUNG BEI PEEK & CLOPPENBURG

Keynote bei Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf: Kleine Pause. Große Wirkung! Eine Erkenntnis möchten wir mit dir heute teilen.

Es ist eine Sache, zu wissen, dass Mikropausen wichtig sind und wir produktiver sind als wenn wir immer nur beschäftigt sind (Übrigens wissenschaftlich durch Studien bewiesen). Es ist aber eine andere Sache, Mikropausen auch wirklich im Alltag umzusetzen.

Den Mut aufzubringen, mal 5 Minuten nicht in die Mails zu schauen, sondern aktiv zu entspannen. Den Mut aufzubringen, 5 Minuten nach einem Meeting eine Pause zu machen. Den Mut aufbringen nach konzentrierter Arbeit am Laptop, 5 Minuten durchzuatmen.

Bevor Mitarbeiter:innen also Pausen im Alltag auch wirklich umsetzen, bedarf es vorher ein Umdenken:

  • Denn wir essen nicht dann, wenn wir Hunger haben, sondern wenn es in den Arbeitsplan passt.
  • Wir schlafen nicht, wenn wir müde sind, weil immer noch irgendwas zu erledigen ist.
  • Wir finden auch keine Muße zum Ausruhen und bewegen uns nicht genug, weil wir unseren Körper nicht mehr spüren, dass das alles uns nicht gut tut.

Daher ist es wichtig, dass

  • einerseits wir Menschen unser Mindset ändern und liebevoller mit uns selbst umgehen
  • und andererseits Unternehmen ihre Mitarbeitende aktiv dazu auffordern, Mikropausen im Alltag umzusetzen. Denn so können wir es schaffen, dass diese so wertvollen Pausen auch in der Belegschaft akzeptiert und umgesetzt werden.

Wir freuen uns, dass immer mehr Unternehmen diese Erkenntnis haben und ihre Unternehmenskultur positiv beeinflussen möchten, wie z.B. Peek & Cloppenburg Düsseldorf. Seit 2018 dürfen wir übrigens das Unternehmen bereits begleiten, um Mitarbeiter:innen für den gesunden Lifestyle zu begeistern und eine gesunde Unternehmenskultur im Unternehmen zu unterstützen.

Du möchtest mehr über den Vortrag erfahren? Auf dem Karriereblog von Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf findest du mehr Informationen.

P.S.: Kleiner Tipp vorab schon: Wenn Meetings im Vorfeld immer nur auf 25 oder 55 Minuten gelegt werden, wird es definitiv einfacher fallen, mal zwischen Meetings aufzuatmen.

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Jonas Höhn
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