#035 PODCAST-INTERVIEW MIT DR. LEON WINDSCHEID

Seit 300.000 Jahren wurde unser Gehirn nicht mehr umgebaut. Das Leben hat sich aber seitdem massiv verändert: Wir leben in einer technisierten Welt, in der wir immer besser funktionieren möchten, fehlerfrei performen möchten, umso gut wie die Maschinen zu sein.

Dabei wächst allerdings der Druck auf uns, wir fühlen uns immer gestresster, müssen nach Außen etwas darstellen, was wir im Inneren gar nicht sind und strampeln immer mehr, um noch mehr Leistung abzurufen. Wir erwarten von unserem Körper und unserer Psyche viel zu viel in unglaublich kurzer Zeit.

Damit soll heute aber Schluss sein. Denn was zeichnet uns Menschen wirklich aus und was ist unsere allergrößte Stärke? Genau, es sind unsere Gefühle. Und daher braucht es ein Umdenken. Wir müssen unsere Rolle neu definieren, indem wir Gefühle endlich wieder als etwas Positives betrachten und den Zugang zu unserer Geduld bzw. Gelassenheit wieder im Alltag kultivieren.

Zu Gast ist heute Dr. Leon Windscheid. Als Psychologe, Spiegelbestseller, erfolgreicher Podcaster teilt Leon verständlich und spannend inspirierende Erkenntnisse von den weltweit größten Köpfen aus der Wissenschaft und überträgt diese auf unseren Alltag mit wertvollen Impulsen und alltagstauglichen Methoden.

In unserem Gespräch erfährst du zunächst, wieso Gelassenheit für uns Menschen so wichtig ist, wie wir aus unserer Ungeduld wieder den Zugang zur Geduld finden und was du konkret im Alltag dafür machen kannst. Warum z.B. es dir helfen würde, statt immer nach vorne zu schauen, auch mal nach hinten zu schauen, um nicht immer nur durchs Leben zu rasen.

Anschließend macht Leon die Tür zu unseren Gefühlen auf, da er behauptet, dass es gar keine negativen Gefühle gibt, sondern sie grundsätzlich im Alltag uns immer nur helfen. Wir brauchen lediglich eine andere Betrachtungsweise.

Da er Gefühle als unsere Stärke im Vergleich zu Maschinen betrachtet, erfährst du, wieso es so wichtig ist, sich nicht über Leistung zu definieren und sich nicht immer mit anderen zu vergleichen, sondern nur mit sich selbst.

Mit Erkenntnissen aus neusten Studien und schönen Metaphern bringt Leon es auf den Punkt, wieso es so wichtig ist, sich selbst im Alltag noch zu spüren und seine Rollen im Alltag auch mal abzulegen.

Zum Ende unseres Gesprächs haben wir noch über Leidenschaft gesprochen, wie du sie aufbauen und formen kannst und verhindern kannst, dass sie dich ausbrennt.

Eins kann ich dir versprechen: Du wirst Erkenntnisse aus Studien hören, die dich zum Staunen bringen. Und gleichzeitig erhältst du praktische Methoden für deinen Alltag, um einen Unterschied zu machen. Mich hat dieses Gespräch sehr stark zu einem Umdenken angeregt und Leon hat es geschafft, dass ich ihm stundenlang zuhören könnte. Ich wünsche dir jetzt ganz viel Spaß mit dieser Folge.

Shownotes:

#034 PODCAST-INTERVIEW ZUR STUDIE SOCIAL HEALTH@WORK

Was macht mobile Arbeit mit unserer Gesundheit und Perfomance? Damit beschäftigt sich die aktuelle Studie „Social health @work“ der Universität St. Gallen in Zusammenarbeit mit der Krankenkasse BARMER. Knapp über 8.000 Erwerbstätige nehmen seit 2020 in einem halbjährlichen Turnus an dieser Befragung teil, um Ergebnisse zu erhalten, welche Auswirkungen die Digitalisierung der Arbeitswelt auf die Gesundheit und Produktivität der Beschäftigen in Deutschland hat.

Zu Gast ist heute Dr. Tim Götz, der als Studien-Projektleiter und wissenschaftliche Mitarbeiter an der Universität St. Gallen tätig ist.

Wir sprechen in dieser Folge zunächst allgemein über die Auswirkungen der Umstellung auf Home-Office und mobilem Arbeiten auf die individuelle Gesundheit und Performance der Menschen, z.B. Schlaf, Arbeitszufriedenheit, Produktivität, Stress. Da eine große Folge des mobilen Arbeitens die Zunahme von Konflikten zwischen Privatem und Beruflichen ist, spricht Tim ausführlich über ein erfolgreiches „Grenzmanagement“ und stellt dir drei Taktiken vor, um diesen Konflikt zu lösen und positiv die Gesundheit und Perfomance zu beeinflussen.

Wie der Titel der Studie verrät ist neben mental und physical health insbesondere die social health-Komponente im Fokus der Studie. Daher erfährst du im weiteren Gespräch, welchen maßgeblichen Einfluss das virtuelle Führen, soziale Beziehungen und das Zusammenarbeiten in Teams auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hat. Hier erhältst du direkt praktische Handlungsempfehlungen, wie virtuelles Führen erfolgreich gelingen kann, damit Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sich nicht ausgegrenzt, nicht abgeholt und nicht isoliert fühlen.

Abschließend gibt die Studie eindeutige Hinweise, welches Angebot sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wünschen und welche Herausforderungen Unternehmen zu lösen haben, damit die Chancen des mobilen Arbeitens genutzt werden und die entstehenden Risiken reduziert werden können.

Kurze Anmerkung: Wenn dich das Thema sehr interessiert und du gerne Grafiken aus der Studie dazu dir anschauen willst, empfehlen wir dir, den Podcast auf unserem YouTube-Kanal anzuschauen, da dort während des Gesprächs Grafiken der Studien eingeblendet werden.

Freue dich auf spannende Insights der Studie und praktische Handlungsempfehlungen für deinen Arbeitsalltag. Viel Spaß mit dieser Folge.

Shownotes:

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Jonas Höhn
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